Über SEFIPA

Sustainable Energy Financing Platform in Austria

Ziel des Projektes SEFIPA ist es, innovative Lösungen zur Finanzierung von Nachhaltigen Energien in Österreich zu entwickeln, um zusätzliche Investitionen in diesem Bereich anzuregen.

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Crowdinvesting

Crowd4Energy

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Unsere Crowdinvesting Plattform - wir suchen nach Projekten!

Termin

27.04.2017 | Wien

Neue Wege zur Finanzierung der Energiewende

Rund ein Jahr nach Start des Projektes wollen wir – ÖGUT und energy changes – gemeinsam mit Ihnen die partizipativ erarbeiteten (Zwischen-)Ergebnisse des Projekts diskutieren, weiterentwickeln und Vernetzungsmöglichkeiten bieten.

Finance Lab

Ideen aus dem Finance Lab

Im SEFIPA Finance Lab entwickeln Stakeholder aus den Bereichen Finanzierung, Förderung, Verwaltung und Projektentwicklung neue Finanzierungsprodukte für Nachhaltige Energien sowie Vorschläge zur Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen in diesem Bereich.

Finance Lab

Call for ideas für mehr Investitionen in Nachhaltige Energien! Ergebnisse

Herzlichen Dank für die zahlreichen Einreichungen zum Call for ideas!

Gefragt waren Ihre Ideen zu neuen Finanzierungslösungen bzw. Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen für Nachhaltige Energieprojekte (Erneuerbare Energie, Energieeffizienz).

Das SEFIPA-Team hat drei Ideen unter den Aspekten Innovation, Realisierbarkeit und Auswirkungspotential ausgewählt. Diese sind auf unserer Homepage veröffentlicht. Die ausgewählten Ideen werden im Rahmen der Arbeitsgruppensitzungen des Finance Lab mit Stakeholdern aus den Bereichen Finanzierung, Förderung, Verwaltung und

 GREENPASS®- Technologie

In Zeiten des globalen Klimawandels und zum Teil verschwenderischen Umgangs mit Ressourcen, spielt für eine nachhaltige Zukunft die rationelle Verwendung von Energie bzw. Ressourcen nicht nur auf der Gebäudeebene sondern auch auf angrenzender Freiraumebene eine zentrale Rolle. Durch den optimierten und zielgerichteten Einsatz von Grüner Infrastruktur (z.B. Fassaden- und Dachbegrünung, Baum, ...) kann der Energiehaushalt sowie folglich die Lebensqualität im urbanen Raum maßgeblich verbessert werden.

Der GREENPASS® ist ein weltweit anwendbares Planungs-, Evaluierung- und Zertifizierungstool für klimaresiliente (Stadt- und) Objektplanung. Anhand einer Mikroklimasimulation und Analyse können mit dem Tool punktgenaue Aussagen zur Leistung und den Effekten von Pflanzen, uA hinsichtlich Mikroklima, Thermischer Komfort Außenraum, Windfeld, CO2 Speicherung, Wasserretention und Kosten/Nutzen, getroffen werden. 

Dies ermöglicht die Identifizierung der effizientesten und ressourcenschonendsten Lösung für den Einsatz von Grüner Infrastruktur auf Objektebene und liefert folglich auch einen wichtigen Beitrag zur Optimierung des Stadtklimas bzw. eines klimaresilienten urbanen Lebensraumes.

Doris Schnepf, Green4Cities

Integration erneuerbarer Erzeugungsanlagen und eine Anreizschaffung für die Anschaffung dezentraler erzeugungsnaher Speicherlösung

Die Maximierung der Bereitstellung von Energie aus erneuerbarer Quellen ist ein wesentliches Kriterium für die Entwicklung einer nachhaltig überlebensfähigen Gesellschaft. Die Integration entsprechender Anlagen in das bestehende Elektrizitätsnetz birgt jedoch viele Herausforderungen und stößt mancherorts bereits auf Kapazitätsgrenzen. Um das unstete Dargebot solcher Systeme (z.B. PV oder Wind) möglichst gut nutzen zu können, eignen sich für dezentrale Systeme im Niederspannungsbereich (Batterie-) Speicherlösungen. Die derzeitige Tarifgestaltung bietet jedoch kaum einen Anreiz, Betreiber von PV oder Windkraftanlagen im privaten oder gewerblichen Bereich für die Eigenverbrauchsoptimierung und die Anschaffung derartiger Storage Lösungen. Die Folge ist eine deutlich verringerte Hosting-Kapazität für erneuerbare Erzeugungsanlagen im Verteilnetz. Derzeit gilt das „first come – first serve“ Prinzip. Anlagen können solange ans Netz angeschlossen werden bis die örtlichen Kapazitäten erschöpft sind.
Für die weitere Integration erneuerbarer Erzeugungsanlagen und eine Anreizschaffung für die Anschaffung dezentraler erzeugungsnaher Speicherlösung (für den eigenverbrauchs-optimierten Betrieb) wären folgende Maßnahmen geeignet:

  • Einführung strikter Leistungsgrenzen beim Endkunden: Derzeit wird im Schnitt von ca. 2-4 KW pro Hausanschluss ausgegangen, technisch sind aber vielerorts ein Vielfaches davon möglich. Überschreitungen sind der Regelfall. Dies bevorteilt Endkunden mit hohen Last- oder Erzeugungsspitzen zulasten aller anderen Kunden im betroffenen Netzabschnitt und verringert die Planungssicherheit beim Netzbetreiber beträchtlich.
  • Einführung gestaffelter Leistungsbereitstellungstarife für den Endkunden: Je nach Anforderungen sollten passende Tarife für die Leistungsbereitstellung existieren und entsprechend finanzielle Vorteile für den Endkunden bieten. Z.B. im Vergleich von Haushalten mit und ohne Elektrofahrzeug ergibt sich ein völlig unterschiedlicher Leistungsbedarf und Verbrauchsprofil. Derzeit wird die Anschaffung eines E-Autos eines Verbrauchers im Leistungsbereich von allen anderen Verbrauchern im betroffenen Netzabschnitt mitgetragen.

Dieser Vorschlag betrifft vor allem Endkunden im Niederspannungsnetz und deren Netzbetreiber. Bei entsprechend sensibler Tarifgestaltung würde sich folgende Win-Win Situation ergeben:
Kosten/Verursacher Prinzip wird hergestellt wodurch folglich Endkunden mit entsprechend planbarem Leistungsbedarf profitieren würden, bzw. für Endkunden mit hohen Lastspitzen ein Anreiz zur Eigenoptimierung gesetzt werden würde.
Der Netzbetreiber profitiert vor allem durch eine deutliche Verbesserung der Planungssicherheit in seinem Netz. Zusätzlich sollte die Eigenoptimierung der Endkunden zu einer Verringerung künftiger Investitions- und Netzausbaukosten führen.

Stefan Übermasser, Austrian Institute of Technology (AIT)

Nachhaltige Energie und Landwirtschaft

Die Landwirtschaft trägt einen wesentlichen Beitrag zur Erderwärmung bei. Ein Aspekt unter vielen ist der Bereich Mobilität, sowie die in der Landwirtschaft verwendeten Gewerke/Maschinen. Man gewinnt aber den Eindruck, dass im Gegensatz zur privaten Mobilität kein spezieller Fokus auf dem Bereich Klimaschutz/Mobilität in der Landwirtschaft liegt. Gerade aber beim Maschinenpark könnte intelligente Dekarbonisierung ansetzen. Ein vergleichsweise einfaches Beispiel ist die Umstellung in der Beregnung von fossilen (alter Traktor) auf erneuerbare Antriebe (elektrische Beregnung), so ein Stromanschluss vorhanden ist.
Neben einer aufwändigen Kabelverlegung wäre die Nutzung von dezentralen Ladepunkten, wie etwa von/an Windrädern, eine Option. Dem stehen nach Auskunft von Windkraftbetreiber allerdings in den meisten Fällen die OeMAG-Einspeiseregeln gegenüber. Könnte man aber eine Abänderung oder zumindest Ausnahmeregelungen veranlassen, wodurch Windkraftbetreiber „ex work“ Strom verkaufen könnten, könnte man von plug-and-play-Lösungen bis zur Batterieaufladung von zukünftigen e-Traktoren neue Optionen für die Dekarbonisierung der Landwirtschaft öffnen.

Johannes Naimer

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This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 696008.